Bennett gewinnt den Cup
Heimische Grasski-Asse im Deutschland-Cup erfolgreich
Benjamin Bennett vom SC Hohenseelbachskopf darf sich über den
Gewinn des Deutschland-Cup im Grasski freuen.
Hundsbach/Schwarzwald. Wie bereits in den letzten Jahren stellte der
Westdeutsche Ski-Verband auch in dieser Grasski-Saison wieder die besten Grasskifahrer innerhalb
des Deutschen Ski-Verbandes. Dies war vor allem durch die maßgebliche Beteiligung der Fahrer aus
der Region Siegen möglich. So dominierten die Siegerländer auch in dieser Saison wieder das
nationale Geschehen und belegten in der Deutschland-Cup-Wertung viele der vordersten Plätze.
Besiegelt wurde dies in Hundsbach. Dort fanden mit fast 90 Startern die letzten
beiden Wertungsrennen der Gesamtwertung statt. Besonders in der Herren-klasse setzten heimische
Athleten die Maßstäbe. So lag Benjamin Bennett (SC Hohenseelbachskopf) am Ende überlegen an der
Spitze des Gesamtklassements der Männer. Auf Platz 2 folgte mit Hendrik Bernshausen von der Skigilde
Ferndorf ebenfalls ein Siegerländer. Komplettiert wurde das Ergebnis von Florian Göldner
(SC Hohenseelbachskopf) auf Rang 4.
Bei den Frauen musste man den Gesamtsieg in diesem Jahr anderen überlassen. Anna
Lena Büdenbender vom SC Oberes Johannland konnte - bedingt durch den Start bei größeren,
internationalen Rennen - nicht an jedem Deutschland-Cup teilnehmen und belegte im Endklassement
immerhin noch Rang 3. Ebenfalls Platz 3 erreichte in der Schülerwertung mit Linda Göldner
(SC Hohenseelbachskopf) eines der zur Zeit größten heimischen Nachwuchstalente. Auch sie zählt, wie
alle heimischen Athleten, zur Trainingsgemeinschaft des Skibezirk Rothaar, die unter der Leitung von
Trainer Heiko Eckermann nun für das fleißige Training über die heißen Sommermonate belohnt wurden. - Die
Platzierungen der besten heimischen Athleten im Überblick:
| Herren: |
1. Benjamin Bennett (SC Hohenseelbachskopf),
2. Hendrik Bernshausen (Skigilde Ferndorf),
... 4. Florian Göldner (SC Hohenseelbachskopf).
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| Herren AK: |
... 2. Bodo Göldner (SC Hohenseelbachskopf),
3. Heiko Eckermann (SC Rückershausen).
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| Damen: |
... 3. Anna Lena Büdenbender (SC Oberes Johannland). |
| Männliche Jugend: |
... 4. Michael Bernshausen (TV Eichen). |
| Schülerinnen: |
... 3. Linda Göldner (SC Hohenseelbachskopf) |
| Schüler: |
... 13. Christopher Diekert und Nico Müller,
... 15. Leonard Thielmann (alle SC Hohenseelbachskopf),
16. Jan Duchardt (TuS Erndtebrück),
17. Maximilian Lotz,
18. Tim-Samuel Sohn (beide SC Hohenseelbachskopf).
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(Siegener Zeitung 26.09.2003)
Mit dem Mountainbike quer über die Berge der Alpen
Die Siegerländer Teams Jörg Heismann/Volker Schmidt sowie Reinhold Neuser/Karl-Heinz Seelbach
bewältigten das härteste Etappen Europas
Mittenwald. Für die traumhafte Kulisse mit den schroffen, unwirtlichen Felsen und Gipfeln der
Alpen zur Linken und den sattgrünen Tälern mit den wie Streichholzschachteln wirkenden Häusern
zur Rechten haben die Fahrer keinen Blick. Alle Konzentration gilt dem holprigen und steinigen
Weg vor ihnen, auf dem das Hinterrad beim Tritt in die Pedale immer wieder durchdreht. Die Sonne
brennt unbarmherzig, selbst auf 2000 Metern Höhe herrschen 30 Grad und Windstille. Schattige
Plätze sucht man hier vergebens, denn in diesen Höhen wächst kein Baum mehr. Dafür
quälen sich 900 Radler über die schmalen, steilen Pässe empor, die sonst nur erfahrenen
Bergwanderern vorbehalten sind.
Nicht ohne Grund gilt die Transalp Challenge als das härteste Mountainbikerennen in Europa. In acht
Etappen geht es von Mittenwald quer über die Alpen nach Riva am Gardasee. 652,19 Kilometer lang ist die
Gesamtdistanz - das klingt nicht viel, doch angesichts der 21 521 Höhenmeter, die dabei insgesamt zu
bewältigen sind, muss die Vorbereitung bei den 456 Zweier-Teams stimmen. Und selbst dann ist noch nicht
gewährleistet, dass der Gardasee auch erreicht wird. Denn die Strecke führt nicht nur über gut
ausgebaute Wege, sondern auch querfeldein über Trampelpfade, über steile Skihange wie den legendären
Hahnenkamm bei Kitzbühl oder auch über blanken Fels.
Durchfall und Muskelkrämpfe
"Durchkommen war alles", meint der Neunkirchener Jörg Heismann, der gemeinsam mit seinem Freund Volker
Schmidt eines von zwei Siegerländer Teams bildete. "Wir wussten schließlich nicht, was uns erwartet."
Seinen Teamkollegen erwartet gleich auf der ersten Etappe von Mittenwald nach Reith im Alpbachtal die Hölle.
Ausgerechnet am Morgen vor dem Start plagt den 41-jährigen Industriemeister der Durchfall. Dazu kommt das Problem,
dass die Getränkestellen relativ weit auseinander liegen. Die brütend heiße Sonne tut ihr Übriges:
"Durch den hohen Wasserverlust habe ich tierische Muskelkrämpfe gekriegt. So wie auf der ersten Etappe habe ich
mich noch nie in meinem Leben gequält", berichtet Schmidt.
Für das zweite Siegerländer Team, Reinhold Neuser und Karl-Heinz Seelbach vom SC Oberes Johannland,
war die erste Etappe dagegen ein "Tag zum Einrollen", wie Neuser erklärt. Der 41-jährige Werkzeugmacher
wusste schon vorher, was ihn bei der Transalp erwartet. Er war bereits vor zwei Jahren einmal dabei, damals noch
mit Ingo Büdenbender, der die Hainchener diesmal als Servicemann begleitet Aus diesen Erfahrungen hat Neuser
seine Lehren gezogen. Die Vorbereitung fiel wesentlich intensiver aus. "Vor zwei Jahren hieß die Devise nur:
Durchkommen. Doch diesmal wollten wir schon im vorderen Drittel ankommen."
Auch in puncto Unterbringung machen Neuser und sein 45-jähriger Teamkollege Seelbach diesmal keine Kompromisse.
Die Johannländer haben sich an jedem Zielort ein Zimmer in einer Pension gemietet, um am nächsten Morgen
ausgeschlafen und erholt an den Start gehen zu können. Bei ihrer ersten Teilnahme nächtigten Neuser und
Büdenbender noch in den Gemeinschaftsunterkünften, die vom Veranstalter zur Verfügung gestellt werden.
"Wenn du mit 400 Leuten in einer Turnhalle übernachtest, findest du keine Ruhe. Wenn die Erholung nicht da ist
und der Schlaf fehlt, ist das bei diesen Belastungen fatal", weiß Neuser aus leidvoller Erfahrung. "Und die
sanitären Einrichtungen sind zum Heulen."
Auf solche Erfahrungen verzichtet auch das Neunkirchener Duo gerne. Heismann und Schmidt haben sich bei einem Bekannten
ein Wohnmobil gemietet. Während sich die beiden auf ihren Bikes durch die Berge quälen, steuern ihre Betreuer Carsten
Leicht und Rudi Franke schon den nächsten Zielort an. Dankbar übergeben die erschöpften Sportler dann
abends ihre Räder in die Obhut ihres "Schmiermaxe" Carsten Leicht. während "Smutje" Rudi Franke für die
Verpflegung sorgt. Schließlich muss der Kohlenhydrat-Vorrat im Körper für den nächsten Tag wieder
aufgefüllt werden. Nicht umsonst bietet der Veranstalter jeden Abend eine Pasta-Party mit Nudeln satt für die
Fahrer an. Überhaupt haben die Neunkirchener ihre Teilnahme akribisch geplant, verschiedene Sponsoren angesprochen,
die ihnen die Räder und die Ausrüstung stellen. Eine Vorbereitung, die sich bezahlt macht: "Wir haben keine
größere Panne gehabt", freuen sie sich.
Am vierten Tag steht die Königsetappe auf dem Programm. 147 Kilometer sind in einem Rutsch zurückzulegen,
dabei 3526 Höhenmeter zu absolvieren. Wer einmal mit dem Rad von Netphen zur Ederquelle gefahren ist, kann sich
ungefähr ein Bild davon machen, was das bedeutet. Denn diese Steigung hat es schon in sich, doch dabei werden
gerade mal rund 250 Höhenmeter zurückgelegt. Für die Transalp-Teilnehmer steht dagegen an einem
Tag mitunter mehr als das 15-fache auf dem Programm.
Die Königsetappe hat derweil für die Fahrer noch ein weiteres "Schmankerl" parat. Die letzten fünf
Kilometer des Anstiegs zum Pfitscherjoch führen querfeldein durch unwegbares Gelände. Selbst an Schieben
ist dabei nicht zu denken. Fünfhundert Höhenmeter müssen mit dem Rad auf den Schultern
zurückgelegt werden. Manche Felsen sind nur über Klettersteige zu bezwingen.
"An diesem Tag habe ich meine Fersen verflucht", berichtet Jörg Heismann. Der 41-jährige Technische Assistent
hat sich auf den ersten Etappen Verletzungen zugezogen, die sich entzündet haben. "Der pure Eiter", so Heismann. Doch
er hat Glück, trifft im Ziel auf einen Fahrer, der bei der Bundeswehr als Sanitäter arbeitet und bestens
ausgerüstet ist. Dank Salbe und Tape kann der Neunkirchener auch die restlichen Etappen in Angriff nehmen.
Nicht nur die Steigungen machen den Fahrern zu schaffen. Auch die Abfahrten haben es in sich. So führen die
letzten zwölf Kilometer der 3. Etappe vom Wildkogel auf 2000 m Höhe nach Neukirchen (800 m) zwischen
Felsen und den Pfosten der Seilbahn mit bis zu 17 Prozent Gefälle steil bergab über einen Singletrail, einem
schmalen Pfad, auf dem mehr Rutschen heißt als Laufen angesagt ist.
Einige Wagemutige versuchen, die Strecke auf dem Rad zu bewältigen. Für die vernünftigeren Biker heißt
es daher, immer wieder zur Seite zu springen, um nicht über den Haufen gefahren zu werden. Nicht wenige
bereuen ihren Übermut schnell. An Felsen abgerissene Pedale sind noch die geringsten Schäden. Allein
auf diesem Abschnitt ist drei Mal der Helikopter im Einsatz, um verunglückte Biker zu bergen. Die härteste
Etappe erwartet die Fahrer am sechsten Tag. Nicht die Streckenführung macht den Teams dabei zu schaffen - an
diesem Tag spielt erstmals das Wetter nicht mit. Beim Start herrscht noch herrlichster Sonnenschein, doch in den
Bergen werden die Fahrer von heftigen Regengüssen überrascht. An Regenkleidung hat natürlich keiner gedacht
- Gepäck sparen heißt schließlich die Devise. "Das war der schlimmste Tag", meint Heismann. "Wir
waren alle falsch gekleidet."
Eine Mülltüte unter dem Trikot hilft dürftig gegen Kälte und Wind, doch gegen den Schlamm, den
die Hinterreifen aufwerfen, schützt sie ebenso wenig wie gegen die Nässe und klamme Finger. "Das war der
einzige Tag, an dem wir gesagt haben: Nie wieder!" erklärt Heismann, doch abends im Ziel sind die Strapazen
schon wieder vergessen. Da gewinnt der Stolz die Oberhand, allen Widrigkeiten erfolgreich getrotzt zu haben.
Schöne Erinnerungen überwiegen
Überhaupt überwiegen im Nachhinein die schönen Erinnerungen. Wie die letzten 35 Kilometer vom Passo
San Giovanni zum Zielort Riva. "Oben auf dem Pass, in 1600 Metern Höhe, war schon der Gardasee zu sehen",
schwärmen die Neunkirchener. "Ab da gab es nur noch Gas." Auf den letzten Kilometern holen die Fahrer des
"Teams ohne Namen" das Letzte aus sich heraus, um sich kurz nach der Zielankunft und einem hastig
heruntergespülten Glas Sekt samt Trikot in den Gardasee zu stürzen. 52:11:43 Stunden haben die
Neunkirchener für die acht Etappen insgesamt gebraucht.
Die beiden Johannländer, die insgesamt acht Stunden weniger im Sattel verbracht haben, lassen die Tour
indes ruhiger ausklingen. "In Riva haben wir erstmal geduscht, dann gemütlich gegessen und Weißbier
getrunken", erzählt Neuser. Beide Teams sind froh, das Abenteuer Transalp ohne große
Materialschäden und schwere Stürze überstanden zu haben. "Wir waren mit Sicherheit nicht zum
letzten Mal dabei", versichern Heismann und Schmidt, und wer dabei in ihre glänzenden Augen blickt, erkennt,
welche Faszination die Transalp Challenge auslöst.
(Siegener Zeitung 20.09.2003)
Gutes Finale für Grasski-Duo
Büdenbender und Göldner mit Top-Ten-Platzierungen
Anna-Lena Büdenbender (SC Oberes Johannland) wurde beim Grasski- Weltcup-Finale in Nove Mesto
im Slalom Sechste und im Parallelslalom Fünfte.
Nove Mesto. Die Grasskifahrer Anna-Lena Büdenbender vom SC Oberes Johannland und Florian
Göldner vom SC Hohenseelbachskopf haben die Weltcup-Saison mit guten Ergebnissen beendet.
Anna-Lena Büdenbender rangierte bei den letzten beiden Wettbewerben, die in Nove Mesto/Tschechien
durchgeführt wurden, im Slalom auf Rang 6 und im darauf folgenden Parallelslalom auf Platz 5.
Im Parallelslalom, den nach einem Qualifikationslauf die ersten acht Frauen und 16 Männer
bestreiten durften, hatte sie ein wenig Pech bei der Zusammenstellung der Paare. So stand ihr
direkt in der ersten Runde mit Patricia Mauri aus Italien eine ihrer schärfsten Konkurrentinnen
gegenüber. Mauri belegte am Ende Platz 3.
Ähnliches ereilte ihren Teamkollegen Florian Göldner, der nach Rang 10 im Slalom bereits in der
ersten Runde des Parallelslaloms auf den sehr stark eingestuften Italiener Fausto Cerentin traf.
Erwartungsgemäß war auch für ihn nach der ersten Runde Schluss. Dennoch waren beide mit dem
Verlauf der Weltcupsaison sehr zufrieden. So platzierte sich Büdenbender im Gesamtklassement auf
Rang 6 bei den Damen. Florian Göldner kam in der männlichen Konkurrenz auf Platz 10.
Mit diesem Ergebnis machen sich beide berechtigte Hoffnungen, in nächster Zeit ganz vorne im
internationalen Vergleich mitzumischen. Bedingt durch die guten Ergebnisse der beiden Sportler
und die Punkte, die Benjamin Bennett im ersten Weltcuprennen der Saison nach Deutschland holte,
sorgten ausschließlich die heimischen Grasskifahrer dafür, dass das deutsche Team in der
Nationenwertung hinter den großen Grasskiländern Italien, Tschechien und Österreich auf Position 4
rangiert. (Siegener Zeitung 02.09.2003)
Büdenbender auf Platz 4 und 5
Grasski-Läuferin im Weltcup knapp am Treppchen vorbei
Forni di Sopra. Gleich bei der ersten Weltcup-Veranstaltung der Grasski-Saison
verbuchten die heimischen Grasskifahrer gute Resultate. Im italienischen Forni di Sopra wurden ein
Riesenslalom und ein Super-G gestartet. In beiden Disziplinen mussten die 70 berechtigten Starterinnen
und Starter zunächst einen Qualifikationsdurchgang bestreiten, über den die ersten 15 Frauen
bzw. 30 Männer in den anschließenden Finallauf kamen, der dann in die Weltcupwertung einfloss.
In besonders guter Form präsentierte sich Anna Lena Büdenbender vom SC Oberes
Johannland. Sie fuhr an beiden Tagen mit Rang 5 im Riesenslalom und dem 4. Platz im Super-G jeweils nur
knapp an einem Podestplatz vorbei und sammelte so bereits wichtige Punkte für das Gesamtklassement.
Die Männer taten sich gegen die starke Konkurrenz aus insgesamt sechs Nationen
schon etwas schwerer, schlugen sich aber dennoch gut und kehrten zufrieden aus Italien wieder.
Florian Göldner (SC Hohenseelbachskopf) erreichte im Riesenslalom Rang 12 und landete tags darauf
im Super-G an 18. Stelle. Sein Vereinskollege benjamin Bennett blieb im Riesenslalom mit Platz 14 nur
knapp hinter Göldner. Im Super-G schied er nach einem sehr starken Qualifikationslauf durch einen
Sturz im Finale, den er aber unbeschadet überstand, aus.
Schon am nächsten Wochenende steht für die Aktiven der nächste Weltcup an,
wenn in Nova Levante/Italien zwei Riesenslalom-Läufe stattfinden. Nicht mit dabei sein wird Michael
Bernshausen vom TV Eichen. Der junge Grasskifahrer zog sich bei den Junioren-Weitmeisterschaften, die
vor zwei Wochen in der Schweiz stattfanden, einen Kreuzbandriss zu und wird für den Rest der laufenden
Saison pausieren müssen. (Siegener Zeitung 05.08.2003)
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Anna Lena Büdenbender vom SC Oberes Johannland belegte beim Crasski-Weltcup im italienischen
Forni di Sopra im Riesenslalom den 5. Platz
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Büdenbender-Schwestern vorn
Bömmeli. Am internationalen FIS-Grasski-Rennen in Bömmeli im Appenzeller
Land in der Schweiz nahmen vier Läufer des Skibezirks Rothaar mit guten Ergebnissen teil.
Insgesamt waren 60 Läufer am Start aus sechs Nationen am Start. Bei den Frauen gewann Katharina
Büdenbender vom SC Oberes Johannland am ersten Wettkampftag sowohl den Riesenslalom als auch den
Super-G. Ihre Schwester Anna Lena (ebenfalls SC Oberes Johannland) wurde jeweils Zweite.
Florian Göldner (SC Hohenseelbachskopf) belegte im Riesenslalom Platz 4 sowie
Rang 3 im Super-G. Auch der vierte heimische Starter Benjamin Bennett (SC Hohenseelbachskopf) war
mit dem 7. Platz im Riesenslalom und Rang 10 im Super-G nach seiner zweijährigen Wettkampfpause
mehr als zufrieden. Am zweiten Wettkampftag kam auf der sehr steilen Piste nur Florian Göldner
ins Ziel. Er belegte im Slalom den sehr guten 3. Platz.
(Siegener Zeitung 23.07.2003)
Drei Hoffnungsträger bei WM
Büdenbender-Schwestern im Grasski mit Medaillenchancen
Goldingen. Vom 25. bis 27. Juli finden in Goldingen/Schweiz die Jugendweltmeisterschaften
im Grasski statt. Dabei gehen mit Anna Lena und Katharina Büdenbender (SC Oberes Johannland)
sowie Michael Bernshausen (TV Eichen) auch drei Rennläufer aus der heimischen Region an den
Start. Die Anreise der Akteure erfolgte bereits gestern, da heute, nach Nationen geordnet,
ein Training auf dem Renngelände stattfindet.
Die Grasskipiste in Goldingen ist unter den Grasskifahrern als sehr steil und schnell bekannt,
was den heimischen Startern jedoch nur bedingt Probleme bereiten dürfte, da man sich mit
Hängen in Neunkirchen-Altenseelbach sowie Hartenrod auf ebenfalls sehr anspruchsvollem Gelände
auf die Titelkämpfe vorbereitet hat. Dies sieht auch Verbandstrainer Heiko Eckermann so, der
den Siegerländern duchaus Medaillenchancen einräumt.
So liegen die größten Hoffnungen auf den Büdenbender-Mädchen, die bereits bei
anderen großen Titelkämpfen Medaillen holten. Man muss jedoch abwarten, wie sie sich
schlagen, da beide in der Vorbereitung vom Verletzungspech verfolgt waren. Etwas schwerer wird
es der Eichener Michael Bernshausen in der starken Männer-Konkurrenz haben. Aber auch ihm
traut Eckermann in seinem letzten Jugendjahr einiges zu.
Bernshausen, der mit seinen Trainingspartnern Florian Göldner und Benjamin Bennett sehr
fleißig trainierte, zeigte sich in der Vorbereitung zunehmend stärker und ist mit den letzten
Trainingsresultaten in jedem Fall auch zum Kreis der Medaillenanwärter zu zählen. Insgesamt
werden in der Schweiz acht Titel in den Disziplinen Slalom, Riesenslalom, Super-G, und der
Kombination, die sich aus der Addition von Slalom und Super-G ergibt, vergeben.
(Siegener Zeitung 23.07.2003)
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